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Samstag, 6. februar 2010 6 06 /02 /2010 18:47
16373553.jpgIm schleswig-holsteinischen Rendsburg ist ab sofort der öffentliche Ruf zum muslimischen Gebet erlaubt. Die Stadtverwaltung genehmigte jetzt den Antrag des Islamzentrums, an den beiden Minaretten der Moschee jeweils Lautsprecher anbringen zu dürfen. Gegen die Anbringung der Lautsprecher hatte sich eine Bürgerinitiative formiert, die zunächst ein Gutachten über die tatsächliche Lärmbelastung gefordert hatte. Der Bürgermeister von Rendsburg, Andreas Breitner, erklärte, dass er zu Gunsten eines friedlichen nachbarschaftlichen Miteinanders auf einen maßvollen Einsatz des Gebetsrufes seitens der muslimischen Gemeinde hoffe.

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und um den Prachtbau mit Kuppel und zwei 26 Meter hohen Minaretten an der Stadtgrenze zu Büdelsdorf sammelt eine Bürgerinitiative seit Wochen Unterschriften gegen den geplanten Ruf des Muezzins. Doch genau dieser soll an diesem Freitag nach etwa zehnjähriger Bauzeit erstmals über den Dächern Rendsburgs und Büdelsdorfs erschallen: Ein Hamburger Imam vom Bündnis der Islamischen Gemeinden Norddeutschlands wird am Nachmittag die Muslime per Lautsprecher zum Gebet rufen.

Das ist vorerst eine Ausnahme. Denn noch liegt der Antrag für den dreimal täglich geplanten Gebetsruf bei der Stadtverwaltung Rendsburg. Bis Mitte November haben die Muslime jetzt Zeit, ein Schallschutzgutachten zu erbringen, sagt der Rendsburger Bauamtsleiter Frank Thomsen. Würden die Richtlinien eingehalten, gebe es eine Genehmigung, hat Bürgermeister Andreas Breitner trotz der etwa 800 Protest-Unterschriften in der vergangenen Woche zugesichert. Die Listen wollen die Gegner an diesem Donnerstag in  der Ratsversammlung übergeben.

Einige Kommentare dazu:


lorenzen, 09.10.2009 11:17 Uhr
„Lest den Koran und die Biographie des Propheten Mohammed – dann wird alles klar“! Dies sollten endlich einmal auch unsere verantwortlichen Politiker beherzigen. Und vielen „Multikulti-Schwaflern“ könnte ein bisschen Information auch nicht schaden, wenn sie in völliger Ahnungslosigkeit über die scheinbare Friedlichkeit dieser ach so wunderbaren „Religion“ faseln. Es ist höchste Zeit für eine öffentliche, deutliche, kritische und tabulose Auseinandersetzung mit dieser Eroberungsideologie. Übrigens: Bauherr der Moschee ist die Millî Görüş Millî Görüş ist in allen Staaten, in denen sie aktiv ist, außergewöhnlich umstritten: In der Türkei wurde eine Reihe ihrer Parteien verboten, die Verfassungsschutzämter des Bundes und der Länder beobachten die Organisation. Neben Antisemitismusvorwürfen werden dabei vor allem Islamismus- und in Deutschland auch Nationalismusvorwürfe als Begründung der Demokratiefeindlichkeit erhoben. Seit März 2009 wurde bekannt, dass die Münchner Staatsanwaltschaft gegen den deutschen IGMG-Generalsekretär Ücüncü und weitere Funktionäre islamischer Organisationen wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, in Deutschland auf illegalem Wege Geld zur Weiterleitung an militante islamistische Gruppen wie Hamas gesammelt zu haben.
Wo bleibt eigentlich die Berichterstattung der Niederwerfung Carstensens?, 08.10.2009 23:36 Uhr
Man fragt sich, was der Ministerpräsident von S-H, Herr Carstensen, eigentlich bei so einem Event zu suchen ? Händigt er dem Iman und seinen Hintermännern von der DITIB das Grundgesetz aus und winkt dabei freundschaftlich mit dem Zeigefinger ? Oder schlägt er das Grundgesetzt, auf das er vereidigt ist, demonstrativ an die Pforten dieses Tempels der Intoleranz ? Leider nichts davon gehört. So bleibt zu wähnen, der Mann hat sich gut Freund mit seinen zukünfigen Herren machen wollen, an die unser Land unaufhörlich von unfähigen Polit-Idioten, verschachert wird.
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