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Montag, 16. november 2009 1 16 /11 /2009 19:57

Die Neuordnungsvorstellungen des „rechten“ Antikapitalismus für die Zeit nach dem Zusammenbruch des globalen Kapitalismus stehen unter dem Leitbegriff „Sozialistische Nation“. Mit diesem Begriff grenzt sich die antikapitalistische „Rechte“ ganz bewusst von der neoliberalen „Systemrechten“ ab, die sich der kapitalistischen Nation mit liberaler Verfassung und asozialer Marktwirtschaft verpflichtet fühlt. Die kapitalistische Nation ist ein Widerspruch in sich. Sie betreibt ihre Selbstauflösung im globalisierten kapitalistischen Weltmarkt.

Die kapitalistische Nation verzichtet auf ihre Schutzfunktion gegenüber dem Volke und liefert es ungerührt dem internationalen Kapital aus. Ungebremster Freihandel und unbegrenzter Einwanderungsfluten ausländischer Lohndrücker zerstören die Nation als sozialen Schutzraum des Volkes. Die kapitalistische Nation verkommt zum Investionsstandort des Kapitals und zur Karawanserei einer neuen Völkerwanderung. Die kapitalistischen Nationen zerfleischen sich gegenseitig im zerstörenden Wettbewerb um das Herbeilocken ausländischer Investoren durch Demontage ihrer sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Schutzmechanismen. Die kapitalistische Nation zerstört die eigene Nationalkultur durch Amerikanisierung, erniedrigt das eigene Volk zu „Humankapital“, kommerzialisiert das Vaterland zu verhökerfähigen Ware im Rahmen der internationalen Bodenspekulation, macht aus der Heimat die Müllkippe einer ökologiefeindlichen Profitwirtschaft und zerstört Werte und Traditionen im Zeichen eines kulturlosen Materialismus. Für den „rechten“ Antikapitalismus ist die Nation mehr als nur eine Filiale des globalen Händlertums. Die Nation ist der soziale Schutzraum eines Volkes. Die Nation ist heute das letzte verbliebene Bollwerk gegen die kapitalistische Globalbarberei.

Diese Aufgabe kann die Nation aber nur in einer sozialistischen, gemeinwirtschaftlichen Organisationsform erfüllen. Auf diese Weise stellt die sozialistisch verfasste Nation den ursprünglichen Sinn der Nation wieder her, nämlich politische Willensgemeinschaft eines bodenständigen und homogenen Volkes zu sein, das sein Schicksal frei und unabhängig nach eigener Art und Weise selbst in die Hand nimmt. Die Sozialistische Nation ist das Gegenmodell zur kapitalistischen Globalisierung. Sie ist der organisierte Aufstand der sesshaften, raumgebundenen Arbeit gegen die Welttyrannei vagabundierender, raumverachtender Kapitalnomaden. Nur der grenzensetzende, geschlossene Raum vernichtet die Lebensbedingungen eines frei schwebenden Kapitalismus. Der begrenzte Raum ermöglicht Sinnvolle soziale Lösungen durch Überschaubarkeit, Ortsnähe und die Rücksicht auf die Unterschiede von Land und Leuten. Soziale Gerechtigkeit ist nicht möglich in der kapitalistischen Anarchie einer offenen Gesellschaft. Nur der geschlossene Raum schafft die Bedingungen für eine funktionierende soziale Gemeinschaftsordnung. Der Kampf um die Verwirklichung einer Sozialistischen Nation prägt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vieler Völker dieser Erde. Von den Griechen der Altertums (Staat Sparta, Philosoph Plato) über Fichtes „Geschlossnen Handelsstaat“ bis in die Dreißiger und Vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts arbeiteten und kämpften sozialistische Nationalisten in vielen Ländern für die Verwirklichung einer Sozialistischen Nation gegen den Weltausbeutungs-anspruch eines liberal kapitalistischen Imperialismus und Internationalismus. Die Bandbreite reicht von den Philosophen der Altertums, der Romantik bis hin zu den Nationalsyndikaten und Nationalsozialisten. Im arabischen Raum sind es Nasseristen und Baathisten, die sich für eine nationalarabische Wiedergeburt im Zeichen eines artgemäßen Sozialismus einsetzen. Auch im Bereich des Nationalkommunismus ist der Begriff der Sozialistischen Nation ein fester Bestandteil der Staatsideologie. Nicht umsonst heisst die Parole der Kubanischen Revolution „Vaterland oder Tod!“ Marxistischer Dogmatismus und klassenpolitische Einengung weichen auch in diesen Ländern zunehmend einer Hinwendung zu eigenen Traditionen. Der Kampf um die Verwirklichung der Sozialistischen Nation als Gegenmodell zur kapitalistischen Globalisierung ist ein unabwendbarer langfristiger Prozess. Durch die Barberei der kapitalistischen Globalisierung, die alle Völker der Welt entwurzeln und entheimaten will, hat dieser Prozess eine neue gewaltige Schubkraft erhalten.

Mögen auch viele dieser Bewegung der Geschichte angehören, so geht von ihnen bis auf den heutigen Tag eine große Faszination aus. Angesichts der Globalisierung könnten aus Funken der Erinnerung lodernde Flammen des nationalen und sozialen Widerstandes emporschießen.

Wir empfehlen zu diesem Thema die Handreichung „Antikapitalismus... von „rechts“, das gemeinsam von Parteifreie Aktivisten im Nationalen Widerstand und dem Bundesverband der Jungen Nationaldemokraten herausgegeben wurde. Zu beziehen ist diese Handreiche unter: www.frontdienst.de

 

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